Programm: Railsim 2.91
Autor: Jens Schubert
Homepage http://www.railsim.de
e-Mail: info@railsim.de
Preis 42 DM

 

Bei Railsim kann man nach dem Start des Programms zwischen den Strecken aus 9 Ordnern wählen, vorausgesetzt in jedem Ordner befinden sich Strecken. Nach Anwählen des gewünschten Ordners mit der Eingabetaste erscheint eine Liste von A-Z durchnummeriert in der man die gewünschte Strecke laden kann. Mit der Leertaste kann man zwischen den Laufwerken wechseln, so ist es auch möglich, Strecken von Diskette zu laden. Programmierbedingt sind die Strecken nie länger als 99 km, was den Fahrspaß doch ein wenig einschränkt. Nach der Streckenauswahl erfolgt die Auswahl der zu fahrenden Lok, die sich im Lok-Verzeichnis im Railsimordner befinden. Nach dieser Auswahl wird der PC-Lokführer gefragt, mit welcher Gattung er dieses Triebfahrzeug fahren möchte, aber diese Auswahl ist je nach Tfz verschiden, da man ja keine Dampflok als ICE fahren lassen kann. Nun noch ein Druck auf die Entertaste, der Fahrplan wird errechnet und nach einem weiteren Druck auf Enter kann die Fahrt beginnen.

 

Das Anfahren und Bremsen des Zuges ist in Railsim recht gut gelungen, so beginnt der Zug bei zu starkem Anfahren zu schleudern und beim zu starken Bremsen setzt Gleiten ein. Wo es jedoch an Realität mangelt, ist das Überfahren eines Halteplatze um 10 Meter, bei dem die Passagiere die Notbremse ziehen. Das kann besonders nervig sein, wenn man schon einige Kilometer hinter sich hat und kurz vor dem Ziel ist. Berühmt berüchtigt ist auch der 1000Hz- Bug am Lf6 mit Kennziffer 9: Hier kommt es stets zu einer Indusi-Beeinflussung, aber ohner angehängte Geschwindigkeitsprüfung. Positiv zu erwähnen ist, dass die Züge je nach Zuglänge und Bremsstellung bremsen. Wenn der SiFa-Schalter auch nach Aufforderung eines Warntones nicht betätigt wird, wird umgehend eine Schnellbremsung eingeleitet. Das gleiche passiert, wenn man an einem Signal in Warnstellung nicht mit die Indusi-Taste betätigt oder wenn 200 Meter vor einem halt zeigenden Signal der 500hz- Prüfwert überschritten wird. Dem PC-Loführer stehen zur Bedienung das Führerbremsventil, eine elektrische bzw. hydraulische Bremse und der Fahrschalter zu Verfügung. Ebenfalls verfügt man über einen SiFa-Schalter und Indusi sowie Indusi frei- Taster. Bei allen Loks kann man Sand streuen lassen und die Pfeife betätigen.

 

Die Grafik war für die damaligen Verhältnisse recht gut, aber mit der Zeit steigt auch die Anforderung an eine bessere Grafik. Der einzige Vorteil der jetzigen Grafik ist, dass diese Simulation auch von Besitzern mit älteren Computern benutzt werden kann. Aber auf eine bessere Grafik konnten wir vorerst nur in Version 3.0 hoffen, welche aber ledier nie erscheinen wird.
Beim Abfahrtauftrag ertönt ein kurzer Ton, was wohl dem Pfeifen eines Zugführers entsprechen soll. In scharfen Kurven ertönt aus dem PC-Lautsprecher ein Knirschen. Des weiteren sind Warntöne bei SiFa und beim Bestätigen der Indusi hörbar.
Eine 100prozentige Fahrtbewertung ist keine Hexerei, wenn man ein paar Grundregeln beachtet:
  • Ihr dürft nie die Geschwindigkeitsbegrenzungen mehr als 10% überschreiten, da ihr somit Punkte abgezogen bekommt. Gleiches gilt uch bei einer Zwangsbremsung !
  • Um eine gute Punktebewertung zu bekommen, empfiehlt es sich nicht so stark zu beschleunigen bzw. beim abremsen nicht so stark zu bremsen.
  • Fahrt nie mit voller Leistung ! Dies empfielht sich nur, wenn man enormen Zeitrückstand hat oder auf einen Berg hinauffährt. Wenn mann voll beschleunigt kostet dies Energie, was wiederum zu einem Punkteabzug führt.
  • Wenn Ihr eine Geschwindigkeitsverringerung erwartet oder einen Halt, so it es ratsam erst einmal unter den Indusprüfwert abzubremsen ( meistens 95 k/mh bei Personenzügen ) und dann langsam aber sicher vollständig abzubremsen.