
| Programm: |
Ongakukan Train-Sim |
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| Autor: |
Ongakukan Software |
| Homepage |
http://www.ongakukan.co.jp |
| e-Mail: |
keine Angabe |
| Preis |
ca. 79,00 DM auch
als DVD für ca. 99,00 DM erhältlich |
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Der Fahrspaß kommt in dieser Simulation leider ein wenig
zu kurz, da man die Strecke nur aus einem kleinen Videofenster
betrachten kann und keinen Einfluss auf andere Eigenschaften
des Zuges hat. Besitzt man einen langsamen Computer, kann dieses
Spiel sehr schnell nervig werden, da andauernd das Video hängen
bleibt und bei Tempo 120 fühlt man sich wie in der Straßenbahn.
Da man keinen Einfluss auf Sicherheitssysteme wie Indusi oder
SiFa hat, wird der Fahrspaß noch einmal verringert. Nach
dem Starten kann man sich ein Video anschauen, wie ein Lokführer
mit einer Lok der Baureihe 141 losfährt und bremst. Das
Spiel wird in Etappen und nach Punkten gespielt, d. h. man muss
erst einen gewissen Streckenabschnitt fehlerfrei fahren, um
den nächsten bezwingen zu dürfen. Da das ganze Programm
in japanisch geschrieben wurde, hat man recht wenige Auswahlmöglichkeiten
innerhalb des Programmes zu navigieren.
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Der Train Simulator von Ongakukan bietet im Gegensatz zu anderen
auf dem Markt erhältlichen Simulatoren recht wenig Steuerungsmöglichkeiten.
Die einzige Möglichkeit, den Zug zu steuern, ist per Maus
oder Tastatur, doch das nützt recht wenig, da man ausschließlich
die Geschwindigkeit des Zuges und das Führerbremsventil
steuern kann . Nicht einmal ein Zugsicherungssystem ( z.B. Indusi)
ist vorhanden. Ebenfalls unrealistisch sind die Bremswege und
das ganze Bremsverhalten des Zuges. Signale werden vergrößert
neben dem Videofenstern dargestellt, doch das nützt nichts
wenn diese "Vorwarnung" erst 200 Meter vor dem Haupsignal
erscheint und im Spiel der Zug einen Bremsweg von 600 Metern
bei 120 k/mh hat. Hält man im Spiel den Zug auf der Strecke
an, so bleiben auch die Autos auf der benachbarten Straße
stehen, was für eine videobasierte Simulation eigentlich
normal ist, jedoch hier sehr merkwürdig dargestellt wird.
Wenn der Zug innerhalb eines Bahnhofes angehalten wird, so sieht
man in einem kleinen Fenster innerhalb des Hauptvideofensters
ein Video in dem der Betrieb auf dem Bahnhof dargestellt wird.
Selbst der Zugführer des eigenen Zuges spielt in diesem
Video eine Rolle, denn er gibt den Abfahrauftrag.
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Da die ganze Simulations bis auf den Führerstand nur mit
Videos dargestellt wird, kann man eigentlich die Grafik nur loben.
Ebenfalls sind diese Videos mit einer hohen Qualität ausgezeichnet. |
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Beim Abfahrauftrag hört und sieht man den Zugführer
recht deutlich und auch während der Fahrt sind original Lokgeräusche
zu hören, welche ja bei einer Videoaufzeichnung ja automatisch
aufgenommen werden. Die Hauptsache, das für die BR 141 typische
Knallen, wurde sehr vernachlässigt. |
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Eine solche Simulation, bei der man selbst kaum gefordert wird,
ist meiner Meinung nach nicht gefragt. Da sich Ongakukan zum Ziel
gemacht hat, die Programme grenzübergreifend zu vertreiben,
ist es doch schwer verständlich, dass man dann eine japanisches
Programm erhält und ziellos nach dem Startbutton suchen muss.
Ebenfalls rätselhaft ist, warum auf der CD-ROM Videos zu
finden sind, auf dem Japaner auf den Gleisen herumrennen und wild
herumschreien. Das ganze für 79 DM ? Nein Danke, dass muss
nicht sein ! |
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