
| Programm: |
Mechanik |
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| Autor: |
Aleksander Madej
Robert Kowalski
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| Homepage |
http://www.from.pl/~heland |
| e-Mail: |
heland@from.pl |
| Preis |
kostenlos |
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Mechanik ist ein 1997 von polnischen Studenten entwickeltes Freewareprogramm,
dass den Gleichstrom- Elektrotriebwagen EN 57 der PKP simuliert.
In kürzester Zeit sind durch die Verbreitung über das
Internet viele verschiedene adaptierte Mechanik-Versionen entstanden
.
Die Streckensignale sind bei Mechanik weitestgehend festgelegt,
so stellen sich z.B. die Signale auf der Strecke nicht wie bei
Railsim automatisch. Allerdings gibt es eine ganze Reihe von Dingen
während der Fahrt zu beachten: Neben Einhalten der Geschwindigkeiten
und dem Stoppen an Bahnsteigen müssen Pfeiftafeln und El-
Signale an Trennstellen beachtet werden. Mißachtet man einige
dieser Signale, so bekommt man dafür Strafpunkte, welche
in der untersten linken Ecke angeziegt werden.
In der Mechanik-Deluxe-Version besteht die Möglichkeit mit
Hilfe des Streckengenerators aus Teilstücken anderer Strecken
neue Strecken zu generieren. Dabei kann man auch unterschiedlicher
Witterungsbedingungen (Schnee, Nacht, Dämmerung) einstellen.
Diese haben allerdings keinen Einfluß auf die Fahrphysik.
Es ist auch möglich, komplett neue Strecken durch die Modifikation
der "Trasa.dat"- Datei zu erstellen. Aufgrund der Syntax
der Befehle ist dies - insbesondere bei Gleisbögen- recht
kompliziert.
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Der EN 57 ist ein Gleichstromtriebwagen. Er besitzt für den
unteren Geschwindigkeitsbereich Widerstands- und Parallelschaltstufen,
höhere Geschwindigkeiten werden über Nebenabschlußstellungen
geregelt. Bei der Bremse wird nicht zwischen dynamischer und pneumatischer
Bremse unterschieden; die Bremsverzögerung ist -einem leichten
Vororttriebwagen entsprechend- recht hoch.
Mittlerweile sind diverse Patches erhältlich, die Fahr- und
Bremsphysik etwa einem U- Bahnzug oder einem Dieseltriebwagen
angleichen. Sogar eine AFB(!) ist in der österreicher Verhältnissen
angepassten Version mittlerweile erhältlich.
Ein Schwachpunkt ist allerdings die Festlegung auf einen Triebwagenzug.
Höhere Anhängelasten und Verzögerungen (etwa für
Güterzüge) sind nicht möglich und auch Führerraumvariationen
sind durch die festen Positionen für Fahrschalter, Tacho
und Türöffner sowie das dreigliedrige Fenster stark
eingeschränkt.
Die Signalisierung der polnischen Originalversion entspricht den
Hl- Signalen der DR.
Als Sicherungssysteme sind eine Aufforderungssifa (S_P) und eine
Art Indusi (SHP) vorhanden, die allerdings nur bei Aufleuchten
einer Lampe betätigt werden muß und beim Überfahren
Halt zeigender Signale keine Zwangsbremsung auslöst (Komischerweise
gibt es dafür oft nicht einmal Strafpunkte!).
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Hier liegt eine der großen Stärken von Mechanik: Die
Grafik ist frei konfigurierbar. Sie besteht aus texturierten Objekten,
die sich aus BMP- Dateien zusammensetzen. Dem Streckeneditierer
ist es somit freigestellt, selbst erstellte Gebäude, Fahrzeuge
oder Signale seiner Lieblingsstrecke im BMP- Format in das Programm
einzubinden, indem er sie in der "Tekstury.dat" aufführt.
Das eigentliche Editieren der Strecke ist allerdings -wie gesagt
- nicht einfach.
Auch der Führerstand kann auf diese Weise modifiziert werden,
was allerdings den o.g. Einschränkungen unterliegt.
Eigentlich läßt nur die nicht mehr zeitgemäße
Bildschirmauflösung die Mechanik- Grafik an einer "hervorragenden"
Bewertung vorbeischlittern.
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Ob Weichenschlag, Schienenstöße oder das Rattern beim
Überfahren von Stahlbrücken: Was den Sound angeht, läßt
Mechanik eigentlich keine Wünsche mehr offen. Und wer trotzdem
noch zusätzlich Sounds - etwa für Stationsansagen - möchte,
kann diese im WAV- Format in das Programm einbinden.
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Im Gegensatz zur Originalversion von Mechanik, erlaubt Mechanik
Deluxe auch das fahren von mehreren Strecken, wobei man auch zwischen
Sommer oder Winterbetrieb wählen kann.
Mechanik de Luxe ist eigentlich kein anderes Mechanik, sondern ein
Zusatzprogramm, welches vor dem Start von Mechanik.exe eine Auswahl
von verschiedenen Strecken, Szenerien, Fahrzeugen und Führerständen
erlaubt. Eine deutschsprachige Version von Mechanik de Luxe ist
bei Peter
Ulrich kostenlos zum herunterladen erhältlich. |
weiter zu ...
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